COPD ist nicht zu unterschätzen

Eine der bekanntesten und weit verbreiteten Atemwegserkrankungen ist COPD. Viele Betroffene unterschätzen diese Krankheit sehr häufig. Das liegt vor allem daran, dass sie sich sehr schleichend entwickelt. Hierbei zerstört sie aber die Atemwege auf eine unwiederbringliche Art und Weise. Man geht davon aus, dass die Krankheit COPD bereits im Jahr 2020 die dritthäufigste Todesursache ist. Eines der größten Risikofaktoren ist das Rauchen. Bislang gibt es für die Erkrankung COPD noch keine Heilmittel. Bereits heute leiden rund 6,8 Millionen Menschen an der Krankheit COPD. Die Bezeichnung COPD stammt von „chronisch obstruktive Bronchitis mit oder ohne Lungenemphysem (englisch: chronic obstructive pulmonary disease“. Oftmals verharmlosen Erkrankte die Symptome als Raucherlunge. Das ist auch gar nicht so verkehrt. Schließlich haben rund 80% der Erkrankten vorher geraucht oder rauchen immer noch. Viele Betroffene husten sehr viel. Morgens müssen sie ihre verschleimten Lungen abhusten und spucken den Schleim ins Waschbecken. Auch bei einer langsamen Geschwindigkeit fällt das Gehen schwer. Die Folge ist meistens eine starke Luftnot. Es klingt beim Ausatmen sehr pfeifend und brummend. Da es sich um eine obstruktive Erkrankung handelt, bedeutet das, dass die Atemwege sehr verengt sind.

Was passiert bei einer COPD?

Bei einer Bronchitis handelt es sich um eine Entzündung der Bronchien. Wenn ein Lungenemphysen besteht, dann sind die Bläschen der Lunge überbläht. Hierbei bleibt immer mehr Luft in den Lugen. Gleichzeitig wird das Lungengewebe zerstört. Bei dieser Erkrankung kommt es also zu zwei spezifischen Problemen. Der Betroffene leidet entweder an einer chronisch obstruktiven Bronchitis, einem Lungenemphysem oder an Beiden. Die anfänglichen Symptome werden von Erkrankten häufig erst übersehen, da sie vermuten, dass es sich um eine verschleppte Bronchitis handelt. Das Hautsymptom der Krankheit ist ein sehr hartnäckiger Husten. Er wird immer hartnäckiger und plagt den Erkrankten besonders direkt nach dem Aufwachen. Die meisten Erkrankten klagen auch über einen Auswurf, der sich nur sehr schwer abhusten lässt. Häufig kommt es dazu, dass COPD Erkrankte unter starker Atemnot leiden.

Warum sind Raucher stärker gefährdet?

Das Rauchen gilt bei der Erkrankung COPD zu einer der Hauptursachen. Die krebserregenden und gesundheitsschädlichen Stoffe können der Lunge in dreifacher Hinsicht schädigen. Die Substanzen des Teers verkleben sich an den beweglichen Flimmerepitheln. Dadurch kann der Schleim aus den Bronchien nicht mehr effektiv nach außen befördert werden. Durch die Giftstoffe und heißen Gase werden die Zellen der Bronchialschleimhaut zerstört. Im gesunden Zustand wird ein befeuchtendes und schützendes Bronchialsekret abgegeben. Als Ersatz wird eine verdickte oder unelastische Bronchialschleimhaut gebildet. Die Gase aus dem Rauch der Zigaretten verhindern zusätzlich, dass ausreichend Sauerstoff in das Blut gelangen kann. Dadurch werden Patienten schnell sehr kurzatmig und sind schnell geschwächt. Bei einer entsprechenden Diagnose sollten Raucher sofort ihren Rauchkonsum beenden. Die Funktion der Lunge wird auch das passive Rauchen gefährdet. Wird die Erkrankung nicht behandelt, dann verringert sie die Lebenserwartung um circa 5 bis 7 Jahren. Sehr häufig sterben die COPD Erkrankten nicht durch ein Ersticken, sondern an einem Herzinfarkt. Das liegt vor allem daran, dass die schlechte, chronische Sauerstoffversorgung das Herz-Kreislauf-System sehr stark belastet. Bis heute ist COPD nicht heilbar. Eine Verschlechterung der Symptome kann aber durch ein Selbstmanagement und eine Arzneimitteltherapie eingedämmt werden. Zusätzlich können Komplikationen wie Veränderungen an der Lunge und am Herz oder eine Lungenentzündung kann vermieden werden. Die Symptome werden durch eine individuelle Behandlung gemildert und die Lebensqualität des Erkrankten dadurch verbessert.

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