French Nägel: Der zeitlose Klassiker selbst gemacht 

French Nails gelten als zeitloser Klassiker, der scheinbar nie aus der Mode kommt. Um dem angesagten Trend beizuwohnen, ist es jedoch nicht erforderlich ein Nagelstudio aufzusuchen. Der Look lässt sich auch ganz einfach zu Hause kreieren.

French Nägel selber machen

Wer sich an dieser Stelle fragt, was das Besondere an diesen Nägeln ist, der bekommt schnell die passende Antwort: Weiß und eckig. Das wesentliche Erkennungsmerkmal des Looks ist die betonte Spitze des Nagels. Diese hebt sich deutlich vom Rest des Nagels ab. Die klassische French-Variante umfasst einen roséfarbenen und eine weiße Spitze. Beides wird mit einem glänzenden Finish versehen. Auf diese Weise definiert sich der Look zur Premium-Variante in Bezug auf unlackierte Nägel. Schließlich wird die Optik eines unlackierten Nagels auf diese Weise einfach perfektioniert. Das Ergebnis ist zugleich edel und natürlich.
So wird’s gemacht.

1. Nägel in Form bringen

Zunächst einmal sollten die Fingernägel in Form gebracht werden. Schließlich betont die weiße Spitze dieses Looks sehr stark die Nagelform. Um die Spitze zu trimmen, sollte eine feinkörnige Feile verwendet werden. Der klassische French-Look gibt vor, dass die Spitze mehr als 3 Millimeter länger ist, als die Fingerkuppe. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass die Spitze nicht länger als ein halber Zentimeter über die Fingerkuppe hinausragt. Längere Spitzen sehen unschön aus.

2. Die Pflege der Nägel

Damit der Look extrem gepflegt wird, gilt es die unerwünschte Nagelhaut zu entfernen. Diese sollte jedoch keinesfalls geschnitten werden. Sinnvoller ist das Auftragen eines Nagelhärters. Nachdem dieser kurz eingewirkt ist, kann die Nagelhaut nach hinten geschoben und mit einer Nagelschere entfernt werden.

3. Die Schablonen aufkleben

Nun heißt es Schablonen aufleben. Dabei handelt es sich um praktische Lackierhilfen, welche einfach abgezogen und auf den Nagel geklebt werden. Der obere Rand der Schablone soll dort enden, wo der Nagel beginnt. Wichtig ist, dass darauf geachtet wird, dass die Folien zentriert aufgebracht werden. So wird gewährleistet, dass die Rundung später gut aussieht und alles passt. Eigentlich haften diese Schablonen sehr gut. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, drückte diese zusätzlich mit einem Stäbchen vorsichtig an. Besondere Aufmerksamkeit sollte dabei Rändern gewidmet werden. Wenn die Folie nicht zu 100 Prozent auf dem Nagel liegt, kann es passieren, dass weißer Nagellack darunter läuft. Das Ergebnis: Unsaubere weiße Kanten.

4. Die Nagelspitze lackieren

Sobald die Folien richtig positioniert und festgedrückt wurden, kann es mit dem Lackauftrag losgehen. Hier sollte darauf geachtet werden, dass mit dem Pinsel nur ganz wenig Farbe aufgenommen wird und dieser mittig auf der Folie angesetzt wird. Von dort aus wird über den Nagel bis hin zur Spitze gestrichen.

5. Trocknungszeit

Nach einer Trocknungszeit von 10 Minuten sollten die weißen Spitzen getrocknet sein. Nun werden die Folien vorsichtig abgezogen. Es sollte eine akkurate Spitze in weißer Farbe übrig bleiben. Für den Fall, dass einige Kanten etwas unsauber geworden sind, kann ein Nagellack-Korrekturstift Abhilfe schaffen.

6. Basis-Lack auftragen

Nun wird der roséfarbene Gloss aufgetragen. Dieser ist ebenso wie die weiße Spitze typisch für den French-Look. Dazu wird einfach ein halbtransparenter Lack aufgetragen. Ob Rosa oder Nude ist dabei Geschmackssache.

7. Mit Klarlack fixieren

Nachdem der Farblack vollständig durchgetrocknet ist, wird das Styling mit dem Auftrag eines Klarlacks abgeschlossen. Der Klarlack sorgt nicht nur für eine glatte Oberfläche, sondern verleiht den Nägeln auch ein superglänzendes Finish. Der Klarlack hat aber noch eine weitere Funktion: Er schützt den Lack vor vorzeitigem Abblättern.

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